Alltag mit Zwillingsbabys: der ganz normale Wahnsinn

Alltag mit Zwillingsbabys: der ganz normale Wahnsinn

Die ersten paar Monate sind geschafft, Sie haben Zeit gehabt, sich an die beiden kleinen Wesen zu gewöhnen, die Ihr Leben durcheinander wirbeln. Die Babys haben gelernt, dass die Nacht zum schlafen da ist und der Tag zum Spielen. Die Lust, Neues kennen zu lernen und zu entdecken, wird immer größer und die Tagesschläfchen immer kürzer.

Wie geht es jetzt weiter? Wie lassen sich zwei Babys den ganzen Tag beschäftigen? Bleibt Zeit für die anderen Anforderungen des Alltags? Dieser Posts liefert Ihnen Ideen dazu, wie Sie das Leben mit Ihren Zwillingen so gestalten können, dass Sie Freude an Ihren Kindern haben und Ihre Zeit reicht, um allen Anforderungen gerecht zu werden.

Zwei Babys, bedeutet das wirklich doppelte Arbeit? Ja und Nein. Auf der einen Seite produzieren zwei Kinder natürlich mehr Wäsche und mehr Windeln. Erkältungen und Kinderkrankheiten fallen doppelt an. Aber es gibt auch Vorteile: zunächst einmal zieht man zwei Kinder sozusagen „in einem Aufwasch“ groß. Ob man nun Breichen für ein oder zwei Babys kocht, fällt nicht wirklich ins Gewicht, die Töpfe werden nur einmal dreckig und auch die Küche muss nur einmal aufgeräumt werden.

Zwillinge beschäftigen
Foto: thedanw Pixabay

Ab wann spielen Zwillingsbabys miteinander?

Und ab einem gewissen Alter fangen die Kinder an, miteinander zu spielen. Zunächst beobachten sie sich nur gegenseitig, dann ist das eine Baby für das andere zumindest schon einmal Unterhaltungsprogramm. Und irgendwann beginnt dann die Interaktion: Verstecken hinterm Vorhang spielen, hinter einander her rennen, zusammen Eimerchen mit Sand füllen, sich gemeinsam über etwas kringelig lachen, die Variationen sind endlos und für die Eltern ein immer währender Grund zur Freude.

Auf der anderen Seite kann man zu zweit auch mehr Unheil anrichten. Wenn die Zwillinge anfangen, sich durch den Raum zu bewegen, muss man seine Aufmerksamkeit ständig zwischen drei Faktoren teilen: den beiden Kindern und der Arbeit, die man sich gerade vorgenommen hat. Das zerrt auf Dauer an den eh schon strapazierten Nerven.

Max und Lia entwickelten sich als Babys in einem sehr unterschiedlichen Tempo. Max fing früh an zu krabbeln und konnte mit neun Monaten schon Laufen, bei Lia war es mit 14 Monaten soweit. Das war oft problematisch: während ich immer hinter Max her war, um zu verhindern, dass er Socken in die Toilette stopfte / die Shampoo-Flasche in die Dusche leerte / Johannas Puppen köpfte, war Lia frustriert, weil sie nicht mithalten konnte.

Wie Sie kleine Abenteuer beschäftigen können, lesen Sie in diesem Artikel!

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